Vorstellung der 3 Kirchen in der Gemeinde

Kirche in Greven

„Die Grevener Kirche ist ein neuromanischer Ziegelbau über kreuzförmigem Grundriss. Sie ist einschiffig mit zwei Gewölbejochen, deren eines durch zwei schmale Tonnengewölbe etwas erweitert wird, während sich in der Längsachse östlich eine runde Apsis und westlich eine kleine Einganshalle vorlegt.
Der Turm steht nicht axial, sondern seitlich daneben und bildet in seinem untersten Geschoss die vom Kirchenraum zugängliche Taufkapelle. Dieser schlanke Turm an der Südwestecke erhebt sich etwa 34 Meter hoch. Hier hängen zwei Metallglocken, die nach dem 2. Weltkrieg wieder neu angeschafft wurden.“ (Quelle: Homepage des Vereins).
Die Kirche in Greven liegt im alten Dorfkern der Gemeinde und ist aufgrund ihrer Lage auf einem Hügel von allen Seiten gut sichtbar.
Die Gründungsversammlung des „Fördervereins für die Rettung der Kirche zu Greven e.V“ fand am 25. März 2004 statt. Seit November 2005 verfügt der Verein über eine eigene Homepage, die einlädt, um mehr über Bau und Geschichte dieser sehenswerten Kirche zu erfahren.

 

Dorfkirche St. Martin zu Granzin

Inmitten eines von alten Eichen umstandenen parkartigen Friedhofs steht als drittes Gotteshaus an gleicher Stelle dieser klassizistische Backsteinbau von 1842 zusammen mit einem nebenstehenden Fachwerk-Glockenturm. Die erste Kirche wurde 1335 errichtet, die nach ihrer Zerstörung zur Zeit der Lübschen Fehde um 1505 durch eine schlichte Holzkirche ersetzt wurde. Neben einer sanierungsbedürftigen Friesen-Orgel des Jahres 1831 befinden sich im Glockenturm zwei Bronzeglocken von 1409 und 1510, deren letztere von dem bekannten Glockengießermeister Hinrich von Campe stammt, dessen Glocken sich auch in Parchim, Perleberg, Halberstadt und in Lüneburg befinden.
Seit 2004 widmet sich der „Förderverein zur Erhaltung der Kirche Granzin e. V. mit reger dörflicher Beteiligung der Erhaltung dieser Kirche, die große bauliche Schäden aufweist.
Vor wenigen Wochen konnte der 1. Bauabschnitt - die Sanierung des Altarraums - mit der abschließenden Restaurierung der Jugendstil-Dekorationsmalerei beendet werden.
Die Sanierung des Kirchenschiffs stellt ein weitaus größeres Ziel dar. Trotzdem ist man bemüht, mit Engagement, dem Einsatz von Eigenleistungen sowie Spenden und Mitteln der evangelischen Landeskirche ein Netzwerk von Stiftungen für diese Aufgabe gewinnen zu können.

Kirche in Lüttenmark

Die Kirche in Lüttenmark liegt dicht an der B 195.
Auf dem Friedhof der kleinen Backsteinkirche befindet sich ein Gedenkstein, ein behauener Findling auf einem Feldsteinsockel mit einer Metalltafel links neben der Kirche an der Hauptstraße. Auf diesem Stein sind die Namen der im Weltkrieg 1914/18 gefallenen Bürger der Gemeinde Lüttenmark-Hatzberg aufgeführt.