Informationen zum Eichenprozessionsspinner

Gefahr:

  •  giftige Brennhaare
  • können zu Allergien und Hautreaktionen führen

Vorsichtsmaßnahmen:

  • Befallsareale meiden
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach Kontakt mit Raupenhaaren
  • Empfindliche Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme) schützen, bei Bekämpfungsmaßnahmen Chemievollschutzanzug und Atemschutz tragen
  • Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester des Eichenprozessionsspinners erkennbar sind
  • Bekämpfung nur von Fachleuten durchführen lassen

Symptome einer Infektion:

  • lokale Hautausschläge (punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen)
  • Bildung von Quaddeln am ganzen Körper.
  • Reizungen an Mund u. Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen.
  • Schwindel, Fieber, Müdigkeit u. Bindehautentzündung
  • allergischen Schockreaktionen.
  • besonders betroffen: dünne Hautpartien im Gesicht, am Hals, Innenseite der Ellenbogen

Bei Auftreten von allergischen Symptomen wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren behandelnden Hausarzt.

 Zuständigkeit:

  • bei öffentlichen Geländen Gemeinden
  • bei Privatgrundstücken der Eigentümer

 Möglichkeiten der Bekämpfung:

  • Abflammen der Nester
  • Einsatz von Insektiziden
  • Fixierung der Nester mittels chemischer Bindemittel
  • Absaugen der Nester

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Mitarbeiterin Frau Wienecke. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer 038847 385-30.